Willkommen bei Unihockey Lohn

Herren I, 7. Runde Derendingen

Langsam geht die Saison dem Ende entgegen. Die Tabelle ist im Mittelfeld nach wie vor sehr kompakt. Eine schlechte Runde kann direkt mehrere Rangverluste nach sich ziehen. Und mit dem Sieg gegen Aeschi konnte man sich in jenem Mittelfeld halten, auch wenn es gegen Schatrine nicht laufen wollte.

Heute ging es gegen das Sandwich Racoons (direkt vor uns) und Burgdorf (direkt hinter uns) ran. Aber wir alle wissen: Wolfsfleisch gehört nicht zwischen zwei Brote ;)

 

Racoons Herzogenbuchsee II

Gegen Buchsi startete man gut, der Ball war kontrolliert in unseren Reihen. Torabschlüsse waren selten und nicht sonderlich genau, aber man hatte zumindest den Ball. Diese Phase dauerte nicht allzulange an. Die Raccoons spekulierten gerne und oft auf offene Pässe. So konnten Sie in kurzer Zeit gleich zwei erfolgreiche Konter fahren und gingen früh mit 0:2 in Führung. Lohn zwar gewillt, aber immer noch nicht mit der nötigen Konsequenz, schon fiel sogar das 0:3. Was für eine Hypothek, so früh im Spiel. Lohn liess sich nicht beirren, kam nun besser ins Spiel und traute sich mehr Abschlüsse zu. Das Gehäuse hielt den Torrausch bisweilen in Grenzen. Doch mit zwei schönen Toren durch Michi und Räffi, konnte man mit begrenztem Schaden in die Pause schreiten. 

In der zweiten Hälfte klickte es für die Lohner weiter. Marc glich zum 3:3 aus, Michi erhöhte darauf zum 4:3, Pascal B. traff, nach etlichen Pfostenschüssen, nun endlich in die Maschen zum 5:3. Das Spiel war vollends gedreht – 5 Tore in Serie. Und prompt fiel Lohn wieder etwas von der Rolle. Eine Unstimmigkeit hinter dem Tor führte zu mehr als nur einer gefährlichen Situation, Buchsi verkürzte zum 5:4. Nun war das Spiel richtig umkämpft und voller Emotionen. Räphi brachte Lohn den zwei Tore Vorsprung zurück. Buchsi zog den Torhüter. Lohn zeigte viel Kampfgeist und hatte den Ball mehrmals erobert. Dieser wollte aber den Weg ins leere Tor nicht finden. Tobi und Räffi kombinierten daraus dann trotzdem noch einen Führungsausbau, 7:4. Jetzt war das Spiel praktisch gelaufen, trotzdem konnte Buchsi Sekunden vor Schluss noch ein Tor zur Resultatkosmetik beitragen. Das Spiel hatte an sich auch höchstens zwei Tore Unterschied verdient. Schlussresultat 7:5.

 

UHC Burgdorf III

Gegen Burgdorf erinnern wir uns an einen harten Kampf im Hinspiel. Die Sänger aus dem Emmental, die man in den ersten 30 Minuten praktisch vorgeführt hatte, kamen mit gütiger Mithilfe des sog. Unparteiischen mehr als nur zurück ins Spiel. Sie drehten einen 4-Tore Vorsprung und holten sich am Ende sogar den Sieg.

Der Schiedsrichter machte seine Linie von Beginn weg klar, machte einen soliden Eindruck. Lohn war nach dem ersten Spiel gut eingestellt und konnte mit 2:0 vorlegen. Burgdorf kam ihrerseits zurück, 2:2. Dem weiteren Geschehen ging eine angezeigte Strafe gegen Lohn voraus. Burgdorf verhielt sich clever, zog den Torhüter und etablierten ihr Spiel. Nach drei gefährlichen Abschüssen war das Spiel immer noch nicht unterbrochen. Sven fasste sich ein Herz, das Spiel nun endlich zu stoppen. Dies war dem Schiedsrichter etwas zu bunt, er wollte den Einsatz eines Ellbogens gesehen haben. In der Summe ergab das dann Strafen in der Stückelung 2‘ und 2‘+10‘. Lohn überstand die erste Minute unbeschadet und konnte mit dem Unentschieden in die Pause gehen.

Nach der Pause galt es weiter, die Strafen zu überstehen. Die Erste der beiden war überstanden, während der Zweiten fiel dann ein eher unglückliches Tor bei einem freiliegenden Ball im Slot. Mit dem 2:3 waren dann wenigstens die nummerischen Strafen Geschichte. Dann ging es Burgdorf an den Kragen, erhielten ihrerseits die erste 2‘ Strafe. Die Strafe lief bereits, als nach einer kuriosen Szene im Slot der Burgdorfer, ein Vertediger per Stockschlag klärte. Dies führte zu einem Penalty mit Option auf eine weitere 2‘ Strafe. Räffi schob aber nach couragiertem Einsteigen des Schlussmannes eiskalt ein, 3:3. Das Spiel wurde emotionaler und hektischer. Burdorf erhöhte darauf nochmals zum 4:3 und Lohn egalisierte zum 4:4. Die hektische Schlussphase brachte nichts mehr Zählbares hervor und zumindest die Lohner waren dann mit dem einen Punkt auch zufrieden.

Vielen Dank an die übersichtliche Anzahl von Unterstützern – mehr hätten in der Arena auf, von und zu Derendingen auch nicht Platz gefunden.

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