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Spielbericht Damen: 7. Runde Schüpfen

Unihockey Lohn vs. UHC Oekingen II 1:3 (1:1)

Und wieder mal Oekingen… Seit beinahe drei Saisons kennt man diese Damen. Man weiss um ihre Schwächen, aber auch um ihre Stärken. Im Hinspiel hatte man noch deutlich gewonnen. Das Ziel für die Rückrunde war somit auch klar definiert. Weitere zwei Punkte sollten nach Hause geholt werden. Lohn startete dominant ins Spiel, doch wie so oft wollten die Tore schlicht nicht fallen. Nach mehreren Möglichkeiten auf Lohner Seite ergab sich für Oekingen die eine Möglichkeit, die dann effizient genutzt wurde. Noch war nichts verloren, aber allen war klar, die Konzentration musste hoch gehalten werden.

Aufgrund des reduzierten Aufgebots ergaben sich auch neue Blöcke. Diese Rotation liess Spielerinnen, die schon längst in den Trainings starke Leistungen zeigten, nun auch auf dem Platz die alten Muster brechen und ihre Fähigkeiten aufblitzen. So spielte Antener #99 von der gegnerischen Grundlinie einen schönen, satten Pass auf die Kelle von Keller #7, die dann gekonnt ins obere rechte Eck des Oekinger Tors netzen konnte – der Ausgleich.
Und dann kam die Pause. Der Meinung der Autorin nach meist jener Moment, wo die Lohner Damen ihre Konzentration verlieren, sie sich mental und körperlich zu stark erholen und entsprechend langsam wieder ins Spiel und so in die zweite Halbzeit finden. Genau so war es dann auch. Lohn liess deutlich nach, liess sich auf das einschläfernde Spiel der Oekingerinnen ein, man verschlief Einsätze, wurde von Pässen überrascht, da der Kopf nicht bei der Sache war… Oekingen nutzte diese Chance und konnte noch zwei Möglichkeiten erfolgreich umsetzen – die Führung für den eigentlich schwächeren Gegner. Mit 1:3 gegen Oekingen zu verlieren… Die Schmach war gross, man war sich aber auch bewusst, woran dieser eigentlich gesetzte Sieg scheiterte.

Unihockey Lohn vs. Unihockey Ruswil 1:2 (0:2)

Das Hinspiel in Burgdorf 1:9 verloren… Coach Breu sagte dies mit Absicht nicht vor dem Spiel. Die Lohnerinnen wussten zwar, dass gegen Ruswil nicht gut Kirschen essen war, aber man wollte nicht klang- und sanglos untergehen, schon gar nicht, nachdem man gegen Oekingen das erste Spiel dieses Spieltages verloren hatte.
Mit neuem Mut und neuem Elan ging es dann in dieses Match. Der Lohner Captain wies im Vorfeld nochmals darauf hin, dieses Mal die Pause besser zu nutzen, nicht zu tief durchzuatmen und mit dem Kopf bei der Sache zu bleiben. Nach Startpfiff des Schiedsrichters bretterte Ruswil sodann los. Doch Lohn hielt gut mit, dominierte stellenweise sogar und erarbeitete sich gute Torchancen. Obwohl Lohn herausragend spielte und einer der besten überhaupt gespielten Matches zeigte, konnte sich Ruswil mit einer 2:0-Führung in die Pause verabschieden.
In der Pause wurde die Konzentration hochgehalten, alle waren energiegeladen, alle wussten, da lag noch alles drin. Unihockey ist eine Sportart, bei welcher es manchmal ganz schnell gehen konnte. Die zweite Halbzeit startete mental und physisch dort, wo die erste aufgehört hatte. Im Gegensatz zum ersten Spiel gegen Oekingen waren die Lohnerinnen konzentriert, wach und motiviert, den Spiess noch umzudrehen. Dass das Spiel an die Substanz der Lohner Damen ging, zeigte sich spätestens als T.Heid #4 verzweifelt und atemlos vom Feld „Breu“ rief, um zu signalisisieren, dass sie ausgewechselt werden müsse und Coach Breu nur ein „Jo, ig chas au nid ändere… Frau Heid!“ entgegenbrachte. Die Bank lachte ob dieser Szene, doch nicht nur der genannten Spielerin erging es so. Allesamt waren die Lohnerinnen müde, doch sie gaben ihr Bestes. Die beste Spielerin der Gegenseite war aber deutlich die Torhüterin Ruswils, die so ziemlich alle hart erarbeiteten Tormöglichkeiten der Lohnerinnen abwehrte. Lohn zielte mehrfach auf die freien Stellen, doch die flinken Hände wehrten alles ab. Schier verzweifelt lupfte Egli #6 kurz vor den letzten drei Spielminuten den Ball, doch aus Blickwinkel der Bank schien dieser über das Tor hinweg zu gleiten… aber nein, der Ball war drin – 1:2. Neuer Mut wurde gefasst und die effektive Spielzeit wollte genutzt werden. Mit dem Wechsel der Torhüterin gegen eine vierte Feldspielerin sollte das Unmögliche noch möglich gemacht werden. Doch die Zeit lief davon, die Energie war nicht mehr da. Dennoch konnte mit erhobenem Haupt das Feld verlassen werden. So gut haben die Lohner Damen noch selten gespielt.

Fazit

Trotz der schwachen Leistung des erstens Spiels zeigte sich Lohn im zweiten Spiel von seiner besten Seite. Schade, dass das Resultat nicht die äusserst starke Leistung des zweiten Matchs widerspiegelte. L.A. Go!

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