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Matchbericht Damen: 6. Runde Turnhalle Liebrüti, Kaiseraugst

In Kaiseraugst, genauer in der Turnhalle Liebrüti, die sehr schwer zu finden ist, so stellten die Damen des Unihockey Lohn fest, fand am 22. Januar 2017 eine weitere Rückrunde, allerdings in etwas veränderter Formation statt. Grund dafür waren Verletzungen, Krankheitsfälle und Ferienabwesenheiten. Captain Albisser weilte in Peru, Coach Breu war im Skilager und Co-Trainer Kaiser stand selbst im Einsatz. So war es an Pascal Züger, der als Ersatztrainer an die Runde mitreiste, die Mannschaft zu motivieren und strategisch auf die gegnerischen Teams vorzubereiten.

Unihockey Lohn vs. UHC Biel-Seeland II 2:4

Die erste Begegnung an diesem sonnigen Sonntag fand gegen die zweite Damenmannschaft des UHC Biel-Seeland statt. Die Saison konnte vergangenen September mit einem knappen Sieg gegen die Bielerinnen gestartet werden. Allen war somit bewusst, dass diese Gegnerinnen zwar zu schlagen sind, aber das bevorstehende Spiel nicht zwingend ein Selbstläufer werden würde. Dennoch war das Ziel klar: ein Sieg und damit zwei Punkte mussten her.
Die Lohnerinnen erwischten nicht gerade ihren besten Start. Obwohl sie zeitweise dominierten, mussten sie bereits früh einen Gegentreffer akzeptieren. Doch sie hatten aus vergangenen Zeiten gelernt und liessen den Kopf nicht hängen. Trotz einiger Chancen wollte und wollte der Ausgleichstreffer aber nicht fallen. Viel schlimmer, sie mussten sich noch ein weiteres Gegentor gefallen lassen. Dieses Spiel könnte noch gedreht werden, hierfür müssten aber Tore erzielt werden. Irgendwie wollte dies den Damen nur schlecht gelingen. Hinzu kamen etwas unglückliche Pässe sowie ein unglückliches Händchen der Torhüterin. Es war kein Durchkommen und trotz zweier Treffer und des Versuchs, die Anweisungen des Coachs umzusetzen, verloren die Lohnerinnen das Spiel mit 2:4.

Unihockey Lohn vs. Richenthal Cannibals 2:3

Die letzte Begegnung dieser Teams fand zwei Wochen zuvor an der Heimrunde in der MZH in Lohn-Ammannsegg statt, wo die Heimmannschaft einen 5:3-Vorsprung versemmelte. Dies sollte nicht wieder so geschehen, doch unterschied sich bereits der Beginn des Spiels deutlich vom vorangegangenen Aufeinandertreffen. Die Cannibals traten sichtlich ruhiger und selbstbewusster als noch in der Hinrunde auf. Allerdings war auf die Verteidigung der Lohnerinnen zu setzen, denn den Cannibals gelang es schlicht nicht, ihr gegnerisches Tor zu treffen. Entweder waren die Lohnerinnen immer an Ort und Stelle oder die Cannibals verfehlten ihr Ziel so deutlich, dass ein möglicher Führungstreffer gar nie eine Gefahr darstellte. Es waren beinahe zwanzig Minuten gespielt, als Lohn dennoch ein Gegentreffer hinnehmen musste. Kurz vor Pause einen solchen Treffer zu erhalten, war nicht schön. Noch war aber nichts verloren. Damit war das Motto für die zweite Halbzeit klar. Lohn sollte nicht mehr nur verteidigen müssen, sondern auch Tore erzielen. Allerdings ist dies immer etwas einfacher gesagt als umgesetzt. Mehr Risiko musste eingegangen werden. Damit wurde den Cannibals ein weiteres Tor ermöglicht. Die Lohnerinnen waren nun gefordert und sie erzielten den Anschlusstreffer. Wenige Minuten später bauten die Cannibals ein weiteres Mal ihre Führung aus. Dieses Ergebnis hielt sich bis kurz vor Abpfiff, wo Lohn in der letzten Spielminute noch einen Treffer verwirklichen konnte. Allerdings mussten sie nach einem starken Auftritt die Cannibals mit zwei Punkten ziehen lassen.

Fazit

An dieser Stelle sei besonders Pascal Züger gedankt, der seinen Sonntagnachmittag für die Damen des Lohner Unihockeyvereins zur Verfügung stellte, mit ihnen nach Kaiseraugst an die Runde fuhr und sie engagiert motivierte und betreute. Vielen Dank! L.A. Go!!

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